{"id":208,"date":"2010-01-10T16:15:11","date_gmt":"2010-01-10T14:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eisner-elearning.at\/40_vorwaerts\/?p=208"},"modified":"2010-01-10T16:15:11","modified_gmt":"2010-01-10T14:15:11","slug":"altere-arbeitnehmer-im-vormarsch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/40_vorwaerts\/?p=208","title":{"rendered":"\u00c4ltere Arbeitnehmer im Vormarsch"},"content":{"rendered":"<p><strong><span>\u00c4ltere Arbeitnehmer im Vormarsch<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Alterszusammensetzung der Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahrzehnten ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndern. Erfreulicherweise steigt die Lebenserwartung &#8211; bei jedoch gleichzeitiger Abnahme der Geburtenrate. Die Zahl der \u00e4lteren Menschen\u00a0&#8211; und somit nat\u00fcrlich auch der \u00e4lteren Arbeitnehmer &#8211; wird daher signifikant steigen.<\/p>\n<p>Man erwartet, dass um 2030 bereits jeder Dritte \u00e4lter als 60 Jahre alt sein wird. Demzufolge gen\u00fcgt es nicht, das Pensionsantrittsalter hinaufzusetzen und der steigenden Arbeitslosenrate zuzusehen, sondern v.a. die Unternehmen m\u00fcssen umdenken und mehr auf die Bed\u00fcrfnisse der zuk\u00fcnftigen Arbeitnehmer eingehen.<\/p>\n<p>Die aktuelle Arbeitsmarktlage<\/p>\n<p>Ende Dezember 2004 betrug die Zahl der unselbstst\u00e4ndig Erwerbst\u00e4tigen \u00fcber 3,1 Mio. Die Zahl der arbeitslosen M\u00e4nner ging weiter zur\u00fcck, w\u00e4hrend jene der Frauen um 1,8 % zugenommen hat. Positive Entwicklung: Die Arbeitslosigkeit unter den \u00fcber 49j\u00e4hrigen ist mit\u00a0&#8211; 3,6 % weiterhin r\u00fcckl\u00e4ufig. Im Detail: &#8211; 2 % in der Altersgruppe 50 bis 54, &#8211; 6,8 % bei denn 55- bis 59j\u00e4hrigen und + 1,8 % bei Personen \u00fcber 59 Jahren.<\/p>\n<p>Im EU-Vergleich steigt \u00d6sterreich sehr gut aus. Geschlagen nur noch von Luxemburg und Irland.<\/p>\n<p>Branchen, auf die Sie setzen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Langsam aber doch kann man eine immer positiver erscheinende Entwicklung am Arbeitsmarkt feststellen. V.a. in den Bereichen Sachg\u00fctererzeugung, Bauwesen, Gro\u00df- und Einzelhandel, \u00f6ffentliche Verwaltung, Kredit- und Versicherungswesen wurden weniger Arbeitslose beim AMS vorgemerkt.<\/p>\n<p>Weiterhin steigende Arbeitslosigkeit wird im Unterrichtswesen, bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen, den sonstigen Dienstleistungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen verbucht.<\/p>\n<p>Bauen Sie auf Ihre St\u00e4rken<\/p>\n<p>Dass man ab 49 noch lange nicht zum &#8222;alten Eisen&#8220; geh\u00f6rt, beweist eine Untersuchung des menschlichen Leistungspotenzials. Laut Rudolf Karazman steigt die Leistungsf\u00e4higkeit sogar qualitativ gesehen zwischen dem 20. und dem 60. Lebensjahr: W\u00e4hrend das Potenzial k\u00f6rperlich mit den Jahren naturgem\u00e4\u00df abnimmt, bleibt es psychisch jedoch gleich und nimmt geistig-sozial sogar zu.<\/p>\n<p>Werden Sie sich also Ihrer Vorteile durchaus bewusst:<\/p>\n<ul>\n<li>Je mehr (Arbeits)jahre Sie &#8222;auf dem Buckel haben&#8220;, umso mehr Routine und Erfahrung bringen Sie mit. Ihre Probleml\u00f6sungskompetenz\u00a0&#8211; auch in Krisen- und Stresssituationen\u00a0&#8211; sowie ein fundiertes Urteilsverm\u00f6gen steigt daher sukzessive.<\/li>\n<li>Schlagwort &#8222;Emotionale Intelligenz&#8220;: Dass die Soft Skills in der modernen Arbeitswelt immer wichtiger werden, ist l\u00e4ngst kein Geheimnis mehr. Besonders \u00e4ltere Menschen zeichnen sich durch h\u00f6heres Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und gr\u00f6\u00dfere Menschenkenntnis aus, was in der t\u00e4glichen Zusammenarbeit mit Kollegen, Mitarbeitern und Kunden ein entscheidender Vorteil ist.<\/li>\n<li>Und nicht zu untersch\u00e4tzen die positive Arbeitseinstellung verbunden mit einem ausgepr\u00e4gten Pflichtbewusstsein und besonderer Loyalit\u00e4t zum Unternehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Lebenslanges Lernen<\/p>\n<p>Mit Beendigung der Ausbildung ist es noch lange nicht getan. Das wissen wir. Doch auch \u00e4ltere Arbeitnehmer m\u00fcssen st\u00e4ndig am Ball bleiben.<\/p>\n<ul>\n<li>Nehmen Sie daher s\u00e4mtliche Weiterbildungsangebote und\u00a0&#8211; wenn notwendig\u00a0&#8211; auch Umschulungen wahr.<\/li>\n<li>Halten Sie Ihre Gehirnzellen in Schwung (zB durch Sprachkurse, Aus\u00fcbung von Hobbys etc.). Das macht nicht nur Spa\u00df, sondern h\u00e4lt auch jung und dynamisch.<\/li>\n<li>Nutzen Sie soziale Einrichtungen wie Lebens- bzw. Berufsberatung.<\/li>\n<li>Kn\u00fcpfen Sie Netzwerke, um mit potenziellen Arbeitgebern oder Kunden in Kontakt treten zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Innerbetriebliche Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, sind besonders die Unternehmen gefragt, die Arbeitsbedingungen den Anforderungen der \u00e4lteren Arbeitnehmer anzupassen. Hier geht es nicht nur um st\u00e4rkere F\u00f6rderung der Gesundheit (bereits der jungen Angestellten), sondern umfasst viel mehr:<\/p>\n<ul>\n<li>Anbieten von Altersteilzeit<\/li>\n<li>Sabbaticals<\/li>\n<li>Flexiblere Arbeitszeitgestaltung<\/li>\n<li>Weiterbildungsma\u00dfnahmen f\u00fcr alle Arbeitnehmer<\/li>\n<li>F\u00f6rderung des Erfahrungsaustausches zwischen den Generationen<\/li>\n<li>MentoringprogrammeIn diesem Fall ist das umfangreiche Wissen der \u00e4lteren Arbeitnehmer besonders gefragt. Sie k\u00f6nnen j\u00fcngere Mitarbeiter unterst\u00fctzen, beraten, in Netzwerke einf\u00fchren etc.<\/li>\n<li>Ergonomie am Arbeitsplatz<\/li>\n<\/ul>\n<p>Projekte und Einrichtungen, die sich der Unterst\u00fctzung \u00e4lterer Arbeitnehmer verschrieben haben<\/p>\n<p>Die folgende Link-Liste soll Ihnen einen \u00dcberblick \u00fcber Projekte und Einrichtungen geben, die Sie bei diesen Themen unterst\u00fctzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Potenzialanalyse<\/li>\n<li>Gemeinsames Erarbeiten von Bewerbungsunterlagen<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung bei der Jobsuche<\/li>\n<li>Berufliche Neuorientierung<\/li>\n<li>Arbeitskr\u00e4fte\u00fcberlassung<\/li>\n<li>Networking<\/li>\n<li>Weiterbildungsangebote<\/li>\n<li>Psychologische Betreuung<\/li>\n<li>Einzelberatung<\/li>\n<li>Selbstst\u00e4ndigkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Link-Liste:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.webheimat.at\/\" target=\"_blank\">www.webheimat.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.asep.at\/\" target=\"_blank\">www.asep.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.flexwork.at\/\" target=\"_blank\">www.flexwork.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.initiative50.or.at\/\" target=\"_blank\">www.initiative50.or.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.job-service.org\/\" target=\"_blank\">www.job-service.org<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.50plus.at\/\" target=\"_blank\">www.50plus.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.initiative40.at\/\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.generation45plus.at\/\" target=\"_blank\">www.generation45plus.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ams.or.at\/\" target=\"_blank\">www.ams.or.at<\/a><\/p>\n<p>Sinnvolle Erg\u00e4nzungen nehmen wir jederzeit gerne auf.<\/p>\n<p><strong>Claudia Stradner<\/strong><\/p>\n<p>Leitung<\/p>\n<p>JOBMEDIA<\/p>\n<p><a title=\"\u00c4ltere Arbeitnehmer\" href=\"http:\/\/jobmedia.kurier.at\/index.php?modul=service&amp;aid=440&amp;page=1&amp;PHPSESSID=d6c5531ba554e10c4627d6aa702b7e9b\" target=\"_blank\">Lesen Sie weiter &#8230;<\/a><\/p>\n<p>Zitat verf\u00fcgbar unter: http:\/\/jobmedia.kurier.at\/index.php?modul=service&amp;aid=440&amp;page=1&amp;PHPSESSID=d6c5531ba554e10c4627d6aa702b7e9b [Datum des Zugriffs: 10.01.2010]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Alterszusammensetzung der Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahrzehnten ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndern. 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