{"id":185,"date":"2010-05-29T10:24:44","date_gmt":"2010-05-29T09:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eisner-elearning.at\/blog\/?p=185"},"modified":"2010-05-29T10:24:44","modified_gmt":"2010-05-29T09:24:44","slug":"elearnpeproj","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=185","title":{"rendered":"eLearning in PE-Projekten"},"content":{"rendered":"<p><strong>eLearning in PE-Projekten<\/strong><\/p>\n<p>eLearning als ein Element organisationsbezogenen Bildungsmanagements und Teil erfolgreicher Blended-Learning (BL) Konzeptionen<\/p>\n<p>Was versteht man unter Blended Learning<\/p>\n<p>Bei BL wird versucht, unterschiedliche Instrumente und Vorgehensweisen der Wissens-Vermittlung sinnvoll zu verkn\u00fcpfen. Je nach Absicht und Ziel einer Weiterbildung kommen traditionelle Pr\u00e4senzveranstaltungen (Seminare, Trainings, Workshops, etc.), Peerguppen als Lerngemeinschaften oder die Instrumente EDV und WEB gest\u00fctzte Medien zum Einsatz. Insbesondere die Werkzeuge des WEB 2.0 haben sich im Bereich des BL etabliert (Wikis, Containtmanagment, Foren, Chats, Blogs, etc.). Ziel ist es, durch das vielschichtige Vergemeinschaften des Lernens und dem Intensivieren des Erfahrungsaustausches den Lerngewinn zu erh\u00f6hen. Mitunter liegt ein gewichtiger Vorteil des BL in der teilweisen Unabh\u00e4ngigkeit der Lernaktivit\u00e4ten von Ort und Zeit.<\/p>\n<p>Zu \u00fcberwindende Klippen<\/p>\n<p>In der Realit\u00e4t sind bei der Umsetzung von eLearning-Strukturen einige zentrale Herausforderungen zu meistern. Sie sind entscheidend f\u00fcr das Gelingen von eLearning gest\u00fctzten Lernprogrammen. Dazu z\u00e4hlt: a) Das Beachten der Spezifit\u00e4t firmeninterner Prozesse und Strukturen; b) Vorkenntnisse und Einstellungen der Lerner-Zielgruppe; c) Eignung der Inhalte f\u00fcr diverse didaktische Instrumente. Diese Punkte sind bereits im Vorfeld zu bewerten und bei der Erstellung von Bildungskonzepten zu ber\u00fccksichtigen. Z.B. beim Design der ad\u00e4quaten WEB 2.0 Werkzeuge oder der Durchf\u00fchrung geeigneter Evaluation oder lernf\u00f6rdernden Feedbacks.<\/p>\n<p>Wie gewohnt widmen Sie sich in der ersten Phase der Analyse und Planung. Hier fokussieren Sie auf eine m\u00f6glichst detaillierte Definition der<strong> Entwicklungs- und Lernziele<\/strong>. Dies erreichen Sie, wenn alle Beteiligten und\u00a0 Interessensgruppen in die Konzeptionierungsphase miteingebunden werden. Das optimale Commitment zwischen Vorgesetzten, Kollegen, Mentoren und Lernenden ist nur zu erreichen, wenn die unterschiedlichen Interessenslagen m\u00f6glichst gut in direkter oder indirekter Weise integriert werden.<\/p>\n<p>Weiters m\u00fcssen sich die Beteiligten \u00fcber die <strong>notwendigen Voraussetzungen einer eLearning-Struktur<\/strong> Klarheit verschaffen. Dazu sind folgende Fragen zu beantworten:<\/p>\n<ul>\n<li>Sind F\u00fchrungskr\u00e4fte und MitarbeiterInnen gegen\u00fcber EDV gest\u00fctzten Lernprogrammen aufgeschlossen?<\/li>\n<li>Welchen Stellenwert wird Lernen und Wissen im Rahmen der Organisation beigemessen?<\/li>\n<li>Wie viel zeitliche und finanzielle Ressourcen stehen f\u00fcr das jeweilige Bildungsvorhaben zur Verf\u00fcgung?<\/li>\n<li>Wie k\u00f6nnen die technischen Voraussetzungen f\u00fcr BL und insbesondere f\u00fcr eLearning geschaffen werden?<\/li>\n<li>Wie m\u00fcssen Lerninhalte aufbereitet werden, und wie sind diese f\u00fcr die unterschiedlichen Zielgruppen didaktisch zu gestalten?<\/li>\n<li>Wie ist der Lernprozess zu gestalten, dass der Wissenserwerb m\u00f6glichst praxisnahe und umsetzungorientiert erfolgen kann?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Erfolgsfaktoren der Planungsphase sind zusammengefasst die <strong>Analyse der Beschaffenheit des Unternehmens und die Abstimmung der didaktischen Konzeption auf die Lernenden und die Lernziele<\/strong>. Die Realisierungsphase ist bestimmt durch die Erstellung der passenden eLearning Werkzeuge und die Durchf\u00fchrung der eigentlichen Bildungsma\u00dfnahme. Entscheidend ist dabei, die erarbeiteten Kernargumente aller Interessenspartner in die Entwicklung des Lernprogramms einzubeziehen. Dazu z\u00e4hlen folgende Bereiche:<\/p>\n<ul>\n<li>Konfiguration der IT-Voraussetzungen (PC Verf\u00fcgbarkeit, Programme, Ton, Flash-Player, etc.)<\/li>\n<li>Abstimmung der Didaktik<\/li>\n<li>Verf\u00fcgbare Lernressourcen (Raum, Zeit, Unterst\u00fctzung, Literatur, etc.)<\/li>\n<li>Anbindung des Lernprojekte\/Lernprogramms an das Tagesgesch\u00e4ft (R\u00fcckmeldung, Umsetzungsorientierung, &#8230;)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die\u00a0 Evaluation <\/strong>eines eLearning unterst\u00fctzten BL-Projektes soll bereits ab Beginn der Planung mitgedacht werden. Evaluation versteht sich hier als <strong>lernf\u00f6rderliches unterst\u00fctzendes Feedback<\/strong> w\u00e4hrend eines BL-Projektes, um notwendige Korrekturen zeitgerecht durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Am Ende eines Lernprogramms sollte dies so gestaltet sein, dass der Lernende einen <strong>stimmigen \u00dcberblick \u00fcber erworbene <a href='http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=99' title='Modell Wissenstypologien'>Kenntnisse, F\u00e4higkeiten und Kompetenzen<\/a><\/strong> erh\u00e4lt. Und im betrieblichen Kontext soll Feedback immer auch im Sinne der Anschlussf\u00e4higkeit des zu erwerbenden und erworbenen Wissens an die reale Berufst\u00e4tigkeit erfolgen.<\/p>\n<p>eLerning zu nutzen um betriebliche Lernumgebungen effektiver und flexibler zu gestalten ist eine <strong>sinnvolle Weiterentwicklung betrieblichen Bildungsmanagements<\/strong>. Ob seiner Modernit\u00e4t bleiben aber die zentralen traditionellen Faktoren f\u00fcr erfolgreiches Lernen im Hintergrund weitherhin die dominanten Einflussgr\u00f6\u00dfen. Insbesondere ist damit die <strong>Anstrengungsbereitschaft (Lernwille)<\/strong>, die <strong>Reflexionsbereitschaft (nachdenken \u00fcber die eigenen Lernwege und Lernhandlungen)<\/strong> und die allf\u00e4llige <strong>Anpassung der Lernaktivit\u00e4ten<\/strong> gemeint. Zeitgem\u00e4\u00dfe Rahmenbedingungen f\u00fcr Lernen beinhalten aber auf jeden Fall die Komponenten die BL umfasst.<\/p>\n<p>\u00a9 2010 Mag. Dr. Josef Eisner<\/p>\n<p>(Ein Beispiel einer WEB 2.0 L\u00f6sung [moodle] sehen Sie unter <a title=\"eisner-elearning.at\" href=\"http:\/\/eisner-elearning.at\/moodle190\/moodle\" target=\"_blank\">http:\/\/eisner-elearning.at\/moodle190\/moodle<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eLearning in PE-Projekten eLearning als ein Element organisationsbezogenen Bildungsmanagements und Teil erfolgreicher Blended-Learning (BL) Konzeptionen Was versteht man unter Blended Learning Bei BL wird versucht, unterschiedliche Instrumente und Vorgehensweisen der Wissens-Vermittlung sinnvoll zu verkn\u00fcpfen. 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