{"id":378,"date":"2009-04-24T21:04:45","date_gmt":"2009-04-24T20:04:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eisner-elearning.at\/blog\/?p=378"},"modified":"2009-04-24T21:04:45","modified_gmt":"2009-04-24T20:04:45","slug":"mentoring-als-funktion-im-src","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=378","title":{"rendered":"Mentoring als Funktion im SRC"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mentoring als Instrument in Lern- und Entwicklungsprozessen<\/strong><\/p>\n<p>Mentoring ist ein bew\u00e4hrtes und erprobtes Beziehungskonzept im beruflichen Umfeld mit dem individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse wirkungsvoll unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Nicht nur bei der Einf\u00fchrung von F\u00fchrungskr\u00e4ften ist dieses Instrument induziert, auch bei der F\u00f6rderung von operativ t\u00e4tigen MitarbeiterInnen ist Mentoring ein zielf\u00fchrendes Vorgehen.<\/p>\n<p>Die Struktur selbstregulierter Lernprozesse in Organisationen sieht explizit vor, dass Mentoring ein Bestandteil wirksamer Lernorganisation ist. Idealer Weise stehen f\u00fcr Mentorenfunktionen bereits MitarbeiterInnen zur Auswahl, die entsprechende berufsbezogene Seniorit\u00e4t aufweisen, sowie fachliche und pers\u00f6nliche Autorit\u00e4t repr\u00e4sentieren. Leitungsfunktion und die Funktion einer Mentorin oder eines Mentors sollen nicht in Personalunion vereint sein. Ist die Rolle des\/der Unters\u00fctzenden frei von der mit der Leitungsfunktion gekoppelten disziplin\u00e4ren Autorit\u00e4t, dann l\u00e4sst sich gerade aus der Sicht des Lernenden bzw. Mentee das eine oder andere offenherziger besprechen. Mentoring ist ein entwicklungsbezogenes \u201eGesch\u00e4ft&#8221; und idealer Weise begegnen sich Mentor und Mentee in menschlicher Hinsicht auf gleicher Augenh\u00f6he, wenngleich durch Seniorit\u00e4t und einem gr\u00f6\u00dferen Ausma\u00df an verf\u00fcgbaren Kompetenzen ein Gef\u00e4lle gegeben ist. Ebenso ist davon auszugehen, dass ein Mentor immer auch die Werte und Usancen der Organisation tradiert und so, und dies ist auch beabsichtigt, kein neutraler Berater ist und sein kann.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Konzeptes \u201eSRC&#8221; sind folgende Schritte und Aufgaben im Sinne des Mentoring vorgesehen: a) der Mentor oder die Mentorin wird als solche(r) angefragt; b) im gesetzten Fall wird ein Gespr\u00e4ch und ein Kontrakting durchgef\u00fchrt; c) er\/sie steht f\u00fcr fachliche und pers\u00f6nliche Unterst\u00fctzung im Rahmen der vereinbarten (Lern- )ziele und dem abgesteckten Zeitraum zur Verf\u00fcgung; d) die Mentorin, der Mentor bietet Feedback und Verbesserungshinweise offen an; und e) liefert abschlie\u00dfend eine Beschreibung der durch den Lernenden erworbenen Kompetenzen.<\/p>\n<p>Die Kriterien f\u00fcr eine Mentorin oder einen Mentor sind unter anderem eine umfassende berufliche Erfahrung (fachliche Seniorit\u00e4t), pers\u00f6nliche Autorit\u00e4t und Sicherheit im Gestalten von beruflichen Beziehungen. Ebenso ist es notwendig keine konkurrierende oder konfligierende Bezugsbasis zu funktionellen und entwicklungsbezogenen Interessen eines Mentee zu haben. Anders gesagt, MentorInnen sollen m\u00f6glichst \u201ehochkar\u00e4tig&#8221; sein.<\/p>\n<p>Im Sinne oben skizzierter Aufgaben kl\u00e4rt ein Mentor, eine Mentorin mit seinem\/ihrem Mentee a) den Rahmen seines Unterst\u00fctzungsbedarfes im Bezug auf allf\u00e4llige Lern- und Entwicklungsziele, b) kl\u00e4rt die Ressourcen in Bezug auf Raum und Zeit in eindeutiger Weise mit dem Mentee ab und c) er\/sie schlie\u00dft einen m\u00fcndlichen oder ggf. schriftlichen Vertrag mit dem Mentee. Bew\u00e4hrt haben sich verbindliche und regelm\u00e4\u00dfige Kontakte, die ben\u00f6tigten Intervalle orientieren sich an den thematischen Gegebenheiten.<\/p>\n<p>Wesentliche Inhalte der Leistungen eines Mentors oder einer Mentorin sind, insbesondere bei der Kompetenzerweiterung von MitarbeiterInnen im operativen Bereich, Unterst\u00fctzung bei \u201elearning by doing&#8221;, die klassichen Vermittlungsschritte von Zeigen, Erkl\u00e4ren (erkl\u00e4ren &amp; instruieren), \u00dcbung sowie allf\u00e4llige Korrekturen, und die Behandlung beziehungsbezogener Fragestellungen in Angelegenheiten rund um den Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>Weiters fokussiert ein ressourcenorientiertes Vorgehen auf das Zuh\u00f6ren, das Anregen zum selbst\u00e4ndigen Probleml\u00f6sen, auf Ermunterungen, sowie das ad\u00e4quate Einteilen-k\u00f6nnen von Arbeits\u00adpaketen.<\/p>\n<p>\u00a9 2009 Mag. Josef Eisner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mentoring ist ein bew\u00e4hrtes und erprobtes Beziehungskonzept im beruflichen Umfeld mit dem individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse wirkungsvoll unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. 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