{"id":665,"date":"2009-11-24T16:02:31","date_gmt":"2009-11-24T15:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eisner-elearning.at\/blog\/?p=665"},"modified":"2009-11-24T16:02:31","modified_gmt":"2009-11-24T15:02:31","slug":"anerkennung-als-instrument","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=665","title":{"rendered":"Anerkennung als Instrument"},"content":{"rendered":"<p><strong>Anerkennung als Instrument f\u00fcr Manipulation und zur Steuerung sozialer Systeme<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a href='http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=476' title='Anerkennung'>Anerkennung<\/a>, <\/span>die strategisch benutzt wird, f\u00fchrt in der Regel zu Effekten die auf Sicht die damit beabsichtigten Ziele untergraben. Anerkennung, die nicht auf dem Fundament des Respekts fu\u00dft, zerst\u00f6rt Vertrauen und dieses wiederum ist die Grundlage f\u00fcr die Tragf\u00e4higkeit\u00a0 organisationsbezogener Sozialstrukturen.<\/p>\n<p>Unter solchen Bedingungen kann Anerkennung einem inflation\u00e4ren (entwertenden) Prozess unterliegen egal ob es sich um diese in monet\u00e4rer oder ideeller Form handelt. Die <a href='http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=530' title='Prim\u00e4re Anerkennung'>zentrale monet\u00e4re\u00a0 Form<\/a> wird neben <a title=\"Beratungsfelder\" href=\"http:\/\/eisner-consulting.at\/consulting.html\" target=\"_blank\">Lohn und Gehalt<\/a> meist in Form von diversen Pr\u00e4mien und anderweitigen Gratifikationen angeboten. Als zentraler Grundsatz in diesem Zusammenhang k\u00f6nnen zwei Punkte als wesentlich gesehen werden. Als Erstes w\u00e4re dabei anzusprechen, dass wenn es in einem betrieblichen Umfeld Pr\u00e4mien oder pr\u00e4mienorientierte Lohn- oder Gehaltsbestandteile gibt, dies in jeweils angepasster Form f\u00fcr jeden Mitarbeiter m\u00f6glich sein soll. Wenn sich solche Systeme auf begrenzte Mitarbeiterbereiche beschr\u00e4nken, dann f\u00fchrt dies zu entsolidari\u00adsierenden Effekten.<\/p>\n<p>Weiters ist bedeutsam, dass zus\u00e4tzliche Verdienstm\u00f6glichkeiten dieser Art nach einem m\u00f6glichst transparenten f\u00fcr Alle <a title=\"Multidimensionale Leistungsbewertung\" href=\"http:\/\/eisner-consulting.at\/multidimensionale_leistungsbewertung.html\" target=\"_blank\">nachvollziehbaren System<\/a> erfolgen sollen. Nun kann man zum Thema Manipulation als solches recht unterschiedliche Haltungen einnehmen. Fest steht, dass diese Form der positiven Verst\u00e4rkung (z.B.: Pr\u00e4mien etc.) eine akzeptierte Form einer Manipulation darstellt. Wie unterst\u00fctzend diese Form der Anerkennung im Rahmen von Organisationen bzw. Unternehmen sein kann, h\u00e4ngt vom angemessenen Verh\u00e4ltnis dieser zu realen Leistungen ab, ohne dabei aber zur unabdingbaren Voraussetzung f\u00fcr Leistungserbringung zu werden.<\/p>\n<p>Sehr wirkungsvoll sind, bei ad\u00e4quatem Umgang damit, situationsbezogene Sach- oder Geldzuwendungen. Dies trifft auf Zuwendungen zu, die meist spontan nach besonderem Einsatz gegeben werden. Gutscheine, Pr\u00e4mien oder Einladungen sind meist das Mittel der Wahl. Diese Art der monet\u00e4ren Anerkennung erh\u00e4lt ihren Wert \u00fcber die Zeit nur dann, wenn sie nicht regelm\u00e4\u00dfig und nur dann erfolgt, wenn es dem Anlass gem\u00e4\u00df ist.<\/p>\n<p>Die zweite Form von <a href='http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=611' title='Soziale Anerkennung'>Anerkennung wird durch das soziale Miteinander<\/a> in einer Organisation bestimmt. In welcher Weise werden Mitarbeiter als Menschen respektiert bzw. wird dieses Prinzip wechselseitig \u00fcber alle Hierarchiestufen hinweg gelebt. Anerkennung eines anderen ist hierarchielos und unterscheidet sich von dem was die Anerkennung eines anderen in und auf Grund seiner (beruflichen) Position bedeutet.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass keines dieser Anerkennungsprinzipien f\u00fcr sich alleine als hinreichend angesehen werden kann. F\u00fcr das gute Funktionieren von Organisationssystemen stellen beide Komponenten notwendige Voraussetzungen dar.<\/p>\n<p>\u00a9 2009 <a title=\"Portrait\" href=\"http:\/\/eisner-consulting.at\/portrait.html\" target=\"_blank\">Mag. Josef Eisner<\/a><\/p>\n<p><a href='http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=671' title='Der t\u00f6dliche Cocktail'>Zum Thema Anerkennung siehe auch den brand eins Artikel &#8211; Der t\u00f6dliche Cocktail<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anerkennung, die strategisch benutzt wird, f\u00fchrt in der Regel zu Effekten die auf Sicht die damit beabsichtigten Ziele untergraben. 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