{"id":711,"date":"2010-01-19T19:56:13","date_gmt":"2010-01-19T18:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eisner-elearning.at\/blog\/?p=711"},"modified":"2010-01-19T19:56:13","modified_gmt":"2010-01-19T18:56:13","slug":"multidimensionale-leistungsbewertung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/?p=711","title":{"rendered":"Multidimensionale Leistungsbewertung"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine ad\u00e4quate Leistungsbewertung von MitarbeiterInnen ist es notwendig sowohl qualitative als auch quantitative Kriterien heranzuziehen. In den folgenden Beitr\u00e4gen zu einer multidimenisonalen Leistungsbewertung werden aufbauend drei Bereiche f\u00fcr einen \u00dcberblick zu dieser Thematik angesprochen. Als erstes werden die Hintergr\u00fcnde f\u00fcr Leistungsbewertung dargestellt, vor allem solche, die aus empirischen Studien auch gut belegt sind. In den Artikeln im Februar und M\u00e4rz wird exemplarisch abgehandelt wie diese Kriterien auf Mitarbeiterebene fokussiert werden k\u00f6nnen. Dabei wird dargestellt, welche qualitativen und quantitativen Kriterien von Relevanz sein k\u00f6nnen. In einem weiteren Beitrag soll dann darauf eingegangen werden, wie ein solches System sukzessive in der Praxis realisiert werden kann. Im Rahmen des New2use Letter werden diese Beitr\u00e4ge ebenfalls publiziert, wobei jetzt im ersten Beitrag auf allgemeine Grundlagen Bezug genommen wird.<\/p>\n<p><strong>Personalma\u00dfnahmen und Effektivit\u00e4tsmessungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Rechtfertigung personalbezogener Praktiken im Organisationskontext von Profit- als auch von Non-Profit-Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung d\u00fcrfte auf dem Hintergrund von Sharehoder-Value-Interessen und damit verkn\u00fcpfter Ma\u00dfnahmen zur Produktivit\u00e4tssteigerung im Allgemeinen, aber auch im speziellen Sinne, mit der Steigerung der Kapitalrendite (Verzinsung der Kapitaleinlagen), zu erkl\u00e4ren sein. In diesem Zusammenhang ist in Bezug auf Kennzahlenermittlung nicht nur die qualitative und quantitative Entwicklung in Zentrum des unternehmerischen Interesses, sondern vor allem auch die Beziehung dieser rein personalbezogenen Kennzahlen mit denen der monet\u00e4ren Leistungsdaten eines Unternehmens. Also, die Beantwortung der Frage: \u201eHaben die Investitionen in den Faktor Personal auch entsprechende Auswirkungen auf die Performance des Unternehmens im wirtschaftlichen bzw. ergebnisbezogenen Sinne?\u201c<\/p>\n<p>Auf Basis dieser Annahmen sind folgende Interventions- und Messbereichen zu unterscheiden:<\/p>\n<p>a) <em>HR-Praktiken<\/em> als solches (z.B.: Kontroll- vs. Commitmentorientierung, Kompetenz- vs. Motivationsorientierung, Beein\u00adfluss\u00adung strategischer vs. technischer Grundlagen, F\u00f6rderung des Human-Capital vs. Optimierung der administrativen Systeme, u.a.);<\/p>\n<p>b) <em>Vermittelnde Prozesse<\/em> die h\u00e4ufig als Grundlage von Personalkennzahlen dienen (z.B. Fluktuation, Produktivit\u00e4t, Commitment der Mitarbeiter, Arbeitszufriedenheit, organisationales Klima, u.a.);<\/p>\n<p>c) <em>Rahmenbedingungen f\u00fcr betriebliche Leistungstr\u00e4ger<\/em> (z.B.: Unternehmensstrategie, Produktionsweise und -strategie, Agieren der Arbeitnehmer\u00advertretung, Qualifizierungsniveau der MitarbeiterInnen, wirtschaft\u00adliche Rah\u00admen\u00adbe\u00addingungen auf Ebene des Unternehmens und der jeweils aktuellen allgemein\u00adwirtschaft\u00adlichen Verh\u00e4ltnisse, Unternehmenskultur, u.a.); und<\/p>\n<p>d) die <em>betriebswirtschaftlichen Ergebnis\u00adgr\u00f6\u00dfen<\/em> im engeren Sinne (z.B.: Unternehmens\u00adproduktivit\u00e4t [Bereiche und gesamt], finanziel\u00adler Erfolg, multiple Effekt [Verbinden unterschiedlicher Kennzahlenbereiche], subjektive Performance [Einsch\u00e4tzung der eigenen Leistungen in Beziehung zum Mitbewerb], u.a.). (vgl. Sonntag &amp; Stegmaier, 2006, S. 391ff)<\/p>\n<p>Untersuchte und nachgewiesene Effekte:<\/p>\n<p>ad a) HR-Praktiken<\/p>\n<ul>\n<li>Commitmentorientierte HR-Aktivit\u00e4ten und Einflussnahmen zeigen gegen\u00fcber kontroll\u00adorientierten HR-Ma\u00dfnahmen g\u00fcnstige Effekte auf eine Verst\u00e4rkung der Team\u00adarbeit,\u00a0 eine bessere Qualifikation der Mitarbeiter, mehr Delegation und Dezentralisierung und im Zuge dessen bessere Verdienste der MitarbeiterInnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>ad b) Vermittelnde Prozesse<\/p>\n<ul>\n<li>Die finanzielle Performance von Unternehmen wird durch g\u00fcnstige Fluktuationsdaten und h\u00f6here Mitarbeiter-Produktivit\u00e4t teilweise positiv beeinflusst.<\/li>\n<li>Die g\u00fcnstige Wirkung von positivem Arbeitsklima auf die finanzielle Performance ist teilweise durch das positive Commitment der Mitarbeiter zu erkl\u00e4ren. Auch die allgemeine Arbeitszufriedenheit hat als mittelbarer Einflussfaktor \u00e4hnliche Wirkung auf den monet\u00e4ren Betriebserfolg.<\/li>\n<li>Die Unternehmensperformance wird mitunter von folgenden Faktoren ebenfalls positiv beeinflusst: Qualit\u00e4t der F\u00fchrung, Zielklarheit, angemessene Qualifizierung, Coaching, herausfordernde Aufgabenstellungen und ad\u00e4quate Belohnung. Diese Faktoren wurden unter Arbeitsklima subsumiert und \u00fcber die Messparameter Zielerreichung des Umsatzes, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterfluktuation ermittelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>ad c) Rahmenbedingungen f\u00fcr betriebliche Leistungstr\u00e4ger<\/p>\n<ul>\n<li>Externe Trainingsma\u00dfnahmen zeigen in den Folgejahren eine st\u00e4rkere positive Wirkung auf die Unternehmensproduktivit\u00e4t als selbstgesteuertes Lernen und Qualit\u00e4tszirkel. Dabei ist anzumerken, dass bei t\u00e4tigkeitsnahen Lernmodellen oft die Systematik und die Zielorientierung zu wenig beachtet wird (vgl. Eisner, 2007, zum Thema \u201eSelf Regulated Competence\u201c). Ein weiteres moderierendes Faktum ist, dass Unternehmen bevorzugt in Trainingsma\u00dfnahmen investieren, \u201ewenn hohe Anforderungen an die Mitarbeiter und Investitionen in neue Technologien erwartet werden\u201c (Sonntag &amp; Stegmaier, 2006, S. 397).<\/li>\n<li>St\u00e4rkere Miteinbeziehung der Mitarbeiter (Partizipation) und MitarbeiterInnen-Beteili\u00adgungen haben positive Effekte auf die Produktivit\u00e4t.<\/li>\n<li>In Bezug auf das Organisationsklima sind es im Besonderen acht Faktoren die sich g\u00fcnstig auf die Produktivit\u00e4t auswirken: Unterst\u00fctzung durch Vorgesetzte [Mentoring], Sorge um das Wohlergehen der MitarbeiterInnen, positive professionelle Entwicklung der MitarbeiterInnen, Anstrengungsbereitschaft, Innovation und Flexibilit\u00e4t, Qualit\u00e4t, R\u00fcck\u00admeld\u00adungen auf erbrachte Leistungen und Formalisierung.<\/li>\n<li>Die Wertsch\u00f6pfung pro MitarbeiterIn ist durch folgende Wirkgr\u00f6\u00dfen beeinflussbar, welchen ein bedeutsamer Stellenwert zukommt: Stellenwert der Mitarbeiter, Qualit\u00e4t der F\u00fchrungskultur, \u00dcbernahme der Personalverantwortung durch die F\u00fchrungskr\u00e4fte und der Stellenwert dem der Personalbereich im Gesamtunternehmen zugebilligt wird. Ebenso h\u00e4ngt strategische HRM-Effektivit\u00e4t positiv mit der Marktperformance eines Unter\u00adnehmens zusammen. Alles in Allem kann davon ausgegangen werden, dass ein besseres Klima (Glaubw\u00fcrdigkeit, Fairness, Respekt und Stolz) und die damit verbundene Mitarbeitereinstellung einen bedeutsamen Einfluss auf finanzielle Ergebnisgr\u00f6\u00dfen hat.<\/li>\n<li>Geringe Personalfluktuation kann ein Vorhersageparameter f\u00fcr Kundenzufriedenheit sein.<\/li>\n<li>Wertsch\u00e4tzung der MitarbeiterInnen (Anerkennung) und attraktive Entlohnung sind zentrale Merkmale f\u00fcr Unternehmen mit einer erfolgreichen Marktposition.<\/li>\n<\/ul>\n<p>ad d) Betriebswirtschaftliche Ergebnisgr\u00f6\u00dfen<\/p>\n<ul>\n<li>Unternehmen die eine Differenzierungsstrategie verfolgen profitieren von HR-Praktiken im Sinne von \u201eHigh Involvement Work Practices\u201c mehr und Unternehmen die Kosten\u00adf\u00fchrerschaft anstreben wenig bis gar nicht.<\/li>\n<li>\u201eHuman Kapital f\u00f6rdernde HR-Systeme in Produktionsfabriken f\u00fchren in Kombination mit einer qualit\u00e4tsorientierten Produktionsstrategie (Fokus auf Zuverl\u00e4ssigkeit und Produktperformance) zu verbesserter Mitarbeiterproduktivit\u00e4t, Maschinennutzung und Kundenzufriedenheit\u201c (Sonntag &amp; Segmaier, 2006, S. 400).<\/li>\n<li>\u201eAdministrative HR-Systeme f\u00fchren zusammen mit einer kostenbasierten Produktions\u00adstrategie (Fokus auf Arbeits-, Material-, und St\u00fcckkosten) zu verbesserter Mitarbeiter\u00adproduktivit\u00e4t und in Kombination mit einer Flexibilisierungsstrategie (Fokus auf termin\u00adgerechte Lieferung, Skalierbarkeit der Produktion, schnelle Einf\u00fchrung neuer Produkte,\u2026) zu verbesserter Kundenzufriedenheit\u201c (Sonntag &amp; Stegmaier, 2006, S. 400f).<\/li>\n<li>Bei einer nicht zu dominanten Arbeitnehmervertretung in einem Betrieb kann durch einfachere Realisierung von Partizipationsstrategien eine h\u00f6here Produktivit\u00e4tssteigerung erzielt werden.<\/li>\n<li>Eine starke Ausrichtung der HR-Praktiken an der Unternehmensstrategie macht sich dann besonders bezahlt, wenn hohe Investitionen in das Anlageverm\u00f6gen get\u00e4tigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Hinblick auf die Mulitidimensionale Leistungsbewertung ist es von Bedeutung, dass die auszuw\u00e4hlenden Fragestellungen (Items) sich an aktuellen strategischen Grunds\u00e4tzen orientieren. Was im Sinne eines effektiven Personalmanagement jeweils als relevant gegeben ist, kann nur auf dem jeweiligen organisationalen Kontext bezogen festgelegt werden. Die oben beschriebenen Wirkfaktoren und Grundprinzipien sollen dabei einen Orientierungsrahmen auf der Grundlage des aktuellen Standes der Forschung bieten. Folgende Orientierungsfragen k\u00f6nnen aus dem oben gesagten, das an einer Zusammenfassung zu Wirkstudien von HRM von Sonntag und Stegmaier (2006) ausrichtet, geschlossen werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Was sind die Grundlagen f\u00fcr die aktuell praktizierten Bewertungssysteme?<\/li>\n<li>Wie sind diese mit den strategischen Absichten koordiniert?<\/li>\n<li>Welche kriterialen Bereiche sind aus den oben angef\u00fchrten Angaben f\u00fcr das eigene Unternehmen bedeutsam?<\/li>\n<li>Wie sind Bewertungsgrundlagen kommuniziert und abgestimmt?<\/li>\n<li> Wie werden solche Ergebnisse f\u00fcr die F\u00f6rderung der MitarbeiterInnen systematisch genutzt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a9 2010 Mag. Josef Eisner<\/p>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;\"><!--[if gte mso 9]><xml> <w :WordDocument> <\/w><w :View>Normal<\/w> <w :Zoom>0<\/w> <w :HyphenationZone>21<\/w> <w :PunctuationKerning \/> <w :ValidateAgainstSchemas \/> <w :SaveIfXMLInvalid>false<\/w> <w :IgnoreMixedContent>false<\/w> <w :AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w> <w :Compatibility> <w :BreakWrappedTables \/> <w :SnapToGridInCell \/> <w :WrapTextWithPunct \/> <w :UseAsianBreakRules \/> <w :DontGrowAutofit \/> <\/w> <w :BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w> <\/xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w :LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\"> <\/w> <\/xml>< ![endif]--><!--  \/* Font Definitions *\/  @font-face \t{font-family:Wingdings; \tpanose-1:5 0 0 0 0 0 0 0 0 0; \tmso-font-charset:2; \tmso-generic-font-family:auto; \tmso-font-pitch:variable; \tmso-font-signature:0 268435456 0 0 -2147483648 0;}  \/* Style Definitions *\/  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal \t{mso-style-parent:\"\"; \tmargin:0cm; \tmargin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:12.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\"; \tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\"; \tmso-ansi-language:DE-AT;} @page Section1 \t{size:612.0pt 792.0pt; \tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; \tmso-header-margin:36.0pt; \tmso-footer-margin:36.0pt; \tmso-paper-source:0;} div.Section1 \t{page:Section1;}  \/* List Definitions *\/  @list l0 \t{mso-list-id:30616765; \tmso-list-type:hybrid; \tmso-list-template-ids:-1749777502 -175094572 201785347 201785349 201785345 201785347 201785349 201785345 201785347 201785349;} @list l0:level1 \t{mso-level-number-format:bullet; \tmso-level-text:?; \tmso-level-tab-stop:18.0pt; \tmso-level-number-position:left; \tmargin-left:17.0pt; \ttext-indent:-17.0pt; \tfont-family:Symbol;} @list l1 \t{mso-list-id:921720529; \tmso-list-type:hybrid; \tmso-list-template-ids:-1829496694 -175094572 201785347 201785349 201785345 201785347 201785349 201785345 201785347 201785349;} @list l1:level1 \t{mso-level-number-format:bullet; \tmso-level-text:?; \tmso-level-tab-stop:18.0pt; \tmso-level-number-position:left; \tmargin-left:17.0pt; \ttext-indent:-17.0pt; \tfont-family:Symbol;} @list l2 \t{mso-list-id:1415662740; \tmso-list-type:hybrid; \tmso-list-template-ids:1065616560 -175094572 201785347 201785349 201785345 201785347 201785349 201785345 201785347 201785349;} @list l2:level1 \t{mso-level-number-format:bullet; \tmso-level-text:?; \tmso-level-tab-stop:18.0pt; \tmso-level-number-position:left; \tmargin-left:17.0pt; \ttext-indent:-17.0pt; \tfont-family:Symbol;} ol \t{margin-bottom:0cm;} ul \t{margin-bottom:0cm;} --><!--[if gte mso 10]> <mce :style>< !   \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\"; \tmso-ansi-language:#0400; \tmso-fareast-language:#0400; \tmso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a name=\"_Toc180892886\"><span lang=\"DE-AT\">Multidimensionale Leistungsbewertung<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><span lang=\"DE-AT\">F\u00fcr eine ad\u00e4quate Leistungsbewertung von MitarbeiterInnen ist es notwendig sowohl qualitative als auch quantitative Kriterien heranzuziehen. In den folgenden Beitr\u00e4gen zu einer multidimenisonalen Leistungsbewertung werden aufbauend drei Bereiche f\u00fcr einen \u00dcberblick zu dieser Thematik angesprochen. Als erstes werden die Hintergr\u00fcnde f\u00fcr Leistungsbewertung dargestellt, vor allem solche, die aus empirischen Studien auch gut belegt sind. In den Artikeln im Februar und M\u00e4rz wird exemplarisch abgehandelt wie diese Kriterien auf Mitarbeiterebene fokussiert werden k\u00f6nnen. Dabei wird dargestellt, welche qualitativen und quantitativen Kriterien von Relevanz sein k\u00f6nnen. In einem weiteren Beitrag soll dann darauf eingegangen werden, wie ein solches System sukzessive in der Praxis realisiert werden kann. Im Rahmen des New2use Letter werden diese Beitr\u00e4ge ebenfalls publiziert, wobei jetzt im ersten Beitrag auf allgemeine Grundlagen Bezug genommen wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><span lang=\"DE-AT\">Personalma\u00dfnahmen und Effektivit\u00e4tsmessungen<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">Die Rechtfertigung personalbezogener Praktiken im Organisationskontext von Profit- als auch von Non-Profit-Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung d\u00fcrfte auf dem Hintergrund von Sharehoder-Velue-Interessen und damit verkn\u00fcpfter Ma\u00dfnahmen zur Produktivit\u00e4tssteigerung im Allgemeinen, aber auch im speziellen Sinne, mit der Steigerung der Kapitalrendite (Verzinsung der Kapitaleinlagen), zu erkl\u00e4ren sein. In diesem Zusammenhang ist in Bezug auf Kennzahlenermittlung nicht nur die qualitative und quantitative Entwicklung in Zentrum des unternehmerischen Interesses, sondern vor allem auch die Beziehung dieser rein personalbezogenen Kennzahlen mit denen der monet\u00e4ren Leistungsdaten eines Unternehmens. Also, die Beantwortung der Frage: \u201eHaben die Investitionen in den Faktor Personal auch entsprechende Auswirkungen auf die Performance des Unternehmens im wirtschaftlichen bzw. ergebnisbezogenen Sinne?\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">Auf Basis dieser Annahmen sind folgende Interventions- und Messbereichen zu unterscheiden: <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">a) <em>HR-Praktiken<\/em> als solches (z.B.: Kontroll- vs. Commitmentorientierung, Kompetenz- vs. Motivationsorientierung, Beein\u00adfluss\u00adung strategischer vs. technischer Grundlagen, F\u00f6rderung des Human-Capital vs. Optimierung der administrativen Systeme, u.a.); <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">b) <em>Vermittelnde Prozesse<\/em> die h\u00e4ufig als Grundlage von Personalkennzahlen dienen (z.B. Fluktuation, Produktivit\u00e4t, Commitment der Mitarbeiter, Arbeitszufriedenheit, organisationales Klima, u.a.); <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">c) <em>Rahmenbedingungen f\u00fcr betriebliche Leistungstr\u00e4ger<\/em> (z.B.: Unternehmensstrategie, Produktionsweise und -strategie, Agieren der Arbeitnehmer\u00advertretung, Qualifizierungsniveau der MitarbeiterInnen, wirtschaft\u00adliche Rah\u00admen\u00adbe\u00addingungen auf Ebene des Unternehmens und der jeweils aktuellen allgemein\u00adwirtschaft\u00adlichen Verh\u00e4ltnisse, Unternehmenskultur, u.a.); und <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">d) die <em>betriebswirtschaftlichen Ergebnis\u00adgr\u00f6\u00dfen<\/em> im engeren Sinne (z.B.: Unternehmens\u00adproduktivit\u00e4t [Bereiche und gesamt], finanziel\u00adler Erfolg, multiple Effekt [Verbinden unterschiedlicher Kennzahlenbereiche], subjektive Performance [Einsch\u00e4tzung der eigenen Leistungen in Beziehung zum Mitbewerb], u.a.). (vgl. Sonntag &amp; Stegmaier, 2006, S. 391ff)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">Untersuchte und nachgewiesene Effekte:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">ad a) HR-Praktiken<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Commitmentorientierte HR-Aktivit\u00e4ten und Einflussnahmen zeigen gegen\u00fcber kontroll\u00adorientierten HR-Ma\u00dfnahmen g\u00fcnstige Effekte auf eine Verst\u00e4rkung der Team\u00adarbeit,<span> <\/span>eine bessere Qualifikation der Mitarbeiter, mehr Delegation und Dezentralisierung und im Zuge dessen bessere Verdienste der MitarbeiterInnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">ad b) Vermittelnde Prozesse<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Die finanzielle Performance von Unternehmen wird durch g\u00fcnstige Fluktuationsdaten und h\u00f6here Mitarbeiter-Produktivit\u00e4t teilweise positiv beeinflusst.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Die g\u00fcnstige Wirkung von positivem Arbeitsklima auf die finanzielle Performance ist teilweise durch das positive Commitment der Mitarbeiter zu erkl\u00e4ren. Auch die allgemeine Arbeitszufriedenheit hat als mittelbarer Einflussfaktor \u00e4hnliche Wirkung auf den monet\u00e4ren Betriebserfolg.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Die Unternehmensperformance wird mitunter von folgenden Faktoren ebenfalls positiv beeinflusst: Qualit\u00e4t der F\u00fchrung, Zielklarheit, angemessene Qualifizierung, Coaching, herausfordernde Aufgabenstellungen und ad\u00e4quate Belohnung. Diese Faktoren wurden unter Arbeitsklima subsumiert und \u00fcber die Messparameter Zielerreichung des Umsatzes, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterfluktuation ermittelt.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">ad c) Rahmenbedingungen f\u00fcr betriebliche Leistungstr\u00e4ger<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Externe Trainingsma\u00dfnahmen zeigen in den Folgejahren eine st\u00e4rkere positive Wirkung auf die Unternehmensproduktivit\u00e4t als selbstgesteuertes Lernen und Qualit\u00e4tszirkel. Dabei ist anzumerken, dass bei t\u00e4tigkeitsnahen Lernmodellen oft die Systematik und die Zielorientierung zu wenig beachtet wird (vgl. Eisner, 2007, zum Thema \u201eSelf Regulated Competence\u201c). Ein weiteres moderierendes Faktum ist, dass Unternehmen bevorzugt in Trainingsma\u00dfnahmen investieren, \u201ewenn hohe Anforderungen an die Mitarbeiter und Investitionen in neue Technologien erwartet werden\u201c (Sonntag &amp; Stegmaier, 2006, S. 397).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">St\u00e4rkere Miteinbeziehung der Mitarbeiter (Partizipation) und MitarbeiterInnen-Beteili\u00adgungen haben positive Effekte auf die Produktivit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">In Bezug auf das Organisationsklima sind es im Besonderen acht Faktoren die sich g\u00fcnstig auf die Produktivit\u00e4t auswirken: Unterst\u00fctzung durch Vorgesetzte [Mentoring], Sorge um das Wohlergehen der MitarbeiterInnen, positive professionelle Entwicklung der MitarbeiterInnen, Anstrengungsbereitschaft, Innovation und Flexibilit\u00e4t, Qualit\u00e4t, R\u00fcck\u00admeld\u00adungen auf erbrachte Leistungen und Formalisierung.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Die Wertsch\u00f6pfung pro MitarbeiterIn ist durch folgende Wirkgr\u00f6\u00dfen beeinflussbar, welchen ein bedeutsamer Stellenwert zukommt: Stellenwert der Mitarbeiter, Qualit\u00e4t der F\u00fchrungskultur, \u00dcbernahme der Personalverantwortung durch die F\u00fchrungskr\u00e4fte und der Stellenwert dem der Personalbereich im Gesamtunternehmen zugebilligt wird. Ebenso h\u00e4ngt strategische HRM-Effektivit\u00e4t positiv mit der Marktperformance eines Unter\u00adnehmens zusammen. Alles in Allem kann davon ausgegangen werden, dass ein besseres Klima (Glaubw\u00fcrdigkeit, Fairness, Respekt und Stolz) und die damit verbundene Mitarbeitereinstellung einen bedeutsamen Einfluss auf finanzielle Ergebnisgr\u00f6\u00dfen hat.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Geringe Personalfluktuation kann ein Vorhersageparameter f\u00fcr Kundenzufriedenheit sein.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Wertsch\u00e4tzung der MitarbeiterInnen (Anerkennung) und attraktive Entlohnung sind zentrale Merkmale f\u00fcr Unternehmen mit einer erfolgreichen Marktposition.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\">ad d) Betriebswirtschaftliche Ergebnisgr\u00f6\u00dfen<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Unternehmen die eine Differenzierungsstrategie verfolgen profitieren von HR-Praktiken im Sinne von \u201eHigh Involvement Work Practices\u201c mehr und Unternehmen die Kosten\u00adf\u00fchrerschaft anstreben wenig bis gar nicht.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">\u201eHuman Kapital f\u00f6rdernde HR-Systeme in Produktionsfabriken f\u00fchren in Kombination mit einer qualit\u00e4tsorientierten Produktionsstrategie (Fokus auf Zuverl\u00e4ssigkeit und Produktperformance) zu verbesserter Mitarbeiterproduktivit\u00e4t, Maschinennutzung und Kundenzufriedenheit\u201c (Sonntag &amp; Segmaier, 2006, S. 400).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">\u201eAdministrative HR-Systeme f\u00fchren zusammen mit einer kostenbasierten Produktions\u00adstrategie (Fokus auf Arbeits-, Material-, und St\u00fcckkosten) zu verbesserter Mitarbeiter\u00adproduktivit\u00e4t und in Kombination mit einer Flexibilisierungsstrategie (Fokus auf termin\u00adgerechte Lieferung, Skalierbarkeit der Produktion, schnelle Einf\u00fchrung neuer Produkte,\u2026) zu verbesserter Kundenzufriedenheit\u201c (Sonntag &amp; Stegmaier, 2006, S. 400f).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Bei einer nicht zu dominanten Arbeitnehmervertretung in einem Betrieb kann durch einfachere Realisierung von Partizipationsstrategien eine h\u00f6here Produktivit\u00e4tssteigerung erzielt werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 17pt; text-align: justify; text-indent: -17pt;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-family: Symbol;\" lang=\"DE-AT\"><span>\u00b7<span style=\"font-family: &amp;amp;amp; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none;\"> <\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span lang=\"DE-AT\">Eine starke Ausrichtung der HR-Praktiken an der Unternehmensstrategie macht sich dann besonders bezahlt, wenn hohe Investitionen in das Anlageverm\u00f6gen get\u00e4tigt werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\">Im Hinblick auf die Mulitidimensionale Leistungsbewertung ist es von Bedeutung, dass die auszuw\u00e4hlenden Fragestellungen (Items) sich an aktuellen strategischen Grunds\u00e4tzen orientieren. Was im Sinne eines effektiven Personalmanagement jeweils als relevant gegeben ist, kann nur auf dem jeweiligen organisationalen Kontext bezogen festgelegt werden. Die oben beschriebenen Wirkfaktoren und Grundprinzipien sollen dabei einen Orientierungsrahmen auf der Grundlage des aktuellen Standes der Forschung bieten. Folgende Orientierungsfragen k\u00f6nnen aus dem oben gesagten, das an einer Zusammenfassung zu Wirkstudien von HRM von Sonntag und Stegmaier (2006) ausrichtet, geschlossen werden:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\">Was sind die Grundlagen f\u00fcr die aktuell praktizierten Bewertungssysteme?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\">Wie sind diese mit den strategischen Absichten koordiniert?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\">Welche kriterialen Bereiche sind aus den oben angef\u00fchrten Angaben f\u00fcr das eigene Unternehmen bedeutsam?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE-AT\">Wie sind Bewertungsgrundlagen kommuniziert und abgestimmt?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &amp;amp;amp;\" lang=\"DE-AT\">Wie werden solche Ergebnisse f\u00fcr die F\u00f6rderung der MitarbeiterInnen systematisch genutzt?<\/span><\/p>\n<p><\/mce><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rechtfertigung personalbezogener Praktiken im Organisationskontext von Profit- als auch von Non-Profit-Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung d\u00fcrfte auf dem Hintergrund von Sharehoder-Velue-Interessen und damit verkn\u00fcpfter Ma\u00dfnahmen zur Produktivit\u00e4tssteigerung im Allgemeinen, aber auch im speziellen Sinne, mit der Steigerung der Kapitalrendite (Verzinsung der Kapitaleinlagen), zu erkl\u00e4ren sein. In diesem Zusammenhang ist in Bezug auf Kennzahlenermittlung nicht nur die qualitative und quantitative Entwicklung in Zentrum des unternehmerischen Interesses, sondern vor allem auch die Beziehung dieser rein personalbezogenen Kennzahlen mit denen der monet\u00e4ren Leistungsdaten eines Unternehmens. Also, die Beantwortung der Frage: \u201eHaben die Investitionen in den Faktor Personal auch entsprechende Auswirkungen auf die Performance des Unternehmens im wirtschaftlichen bzw. ergebnisbezogenen Sinne?\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[7],"tags":[28,45,55,60,86,92,93],"class_list":["post-711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leistungsbewertung","tag-bewertung","tag-fahigkeiten","tag-kompetenzen","tag-leistung","tag-personalmanagement","tag-qualitat","tag-quantitat"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4P9dN-bt","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/711"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/711\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/bmoblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}