{"id":267,"date":"2018-07-11T16:28:39","date_gmt":"2018-07-11T14:28:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/?p=267"},"modified":"2018-07-11T16:28:39","modified_gmt":"2018-07-11T14:28:39","slug":"differenzierung-im-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/?p=267","title":{"rendered":"Differenzierung im Unterricht"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F267&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png?w=780\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F267&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png?w=780\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/div><p>Sch\u00fcler\/innen, Klassen, Lerngruppen bzw. Gruppen aller Art sind nie Heterogen, so ist auch Unterricht nicht Heterogen. Unter Differenzierung versteht man die Unterscheidung, eine Trennung vorzunehmen oder auch eine Ausgliederung zu vollziehen. Da Unterricht und Schule nicht heterogen sind passiert auch eine Differenzierung. Prinzipiell kann man Differenzierung in innere und \u00e4u\u00dfere Differenzierung unterteilen. Eine \u00e4u\u00dfere Differenzierung findet statt, wenn die Sch\u00fcler\/innen in die jeweiligen unterschiedlichen Schultypen unterteilt werden, eine weitere Form der Differenzierung ist die Unterteilung der Klassen in Leistungsgruppen, wie es in den Hauptschulen der Fall war. Sobald sich Sch\u00fcler\/innen f\u00fcr Wahlpflichtf\u00e4cher entscheiden k\u00f6nnen, findet auch hier wieder eine \u00e4u\u00dfere Differenzierung statt, die Differenzierung der Sch\u00fcler\/innen macht sich r\u00e4umlich bemerkbar, denn die Sch\u00fcler\/innen werden r\u00e4umlich getrennt voneinander unterrichtet. (SITTE 2001:199) Innere Differenzierung hingegen zielt auf eine F\u00f6rderung der Individuen ab. Hierzu z\u00e4hlen: die F\u00f6rderung der Begabungen der Sch\u00fcler\/innen, deren individuellen F\u00e4higkeiten und Interessen, deren Lernvoraussetzungen und all den Punkten in denen sich Sch\u00fcler\/innen unterscheiden k\u00f6nnen. Eine innere Differenzierung soll alle Sch\u00fcler\/innen, mithilfe von unterschiedlichen, eventuell auch individuellen Methoden und Lernstrategien zum gemeinsamen Ziel f\u00fchren. (SITTE 2001:199) Ein Unterricht in dem die Sch\u00fcler\/innen alle gleichbehandelt werden und alle dieselben Aufgaben bekommen kann ein individuelles lernen nicht stattfinden, denn die Sch\u00fcler\/innen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel spielt der soziale Hintergrund, die Lebensumst\u00e4nde der Sch\u00fcler\/innen und deren vorhergehende Schulische Laufbahn eine wesentliche Rolle f\u00fcr Heterogene Klassenstrukturen. Die Sch\u00fcler\/innen unterscheiden sich auch hinsichtlich deren Lernvoraussetzungen und Lerntempo, wodurch bei einem einheitlichen Unterricht eine \u00dcberforderung der \u201eschw\u00e4cheren\u201c und eine Unterforderung der \u201est\u00e4rkeren\u201c Sch\u00fcler\/innen entstehen kann. Es ben\u00f6tigt f\u00fcr die \u201eschw\u00e4cheren\u201c Sch\u00fcler\/innen eine F\u00f6rderung in den Bereichen, wo sie nicht so einfach zum Ergebnis kommen wie der Rest der Klasse. Passiert es, dass die \u201eschw\u00e4cheren\u201c immer weiter zur\u00fcckfallen, so erleben diese Sch\u00fcler\/innen immer h\u00e4ufig Misserfolg, wodurch die Motivation zum weiterlernen verloren geht. Im Gegensatz dazu darf man aber auch nicht vergessen, die \u201est\u00e4rkeren\u201c Sch\u00fcler\/innen und deren F\u00e4higkeiten und Kenntnisse zu fordern, denn wenn diese Sch\u00fcler\/innen st\u00e4ndig unterfordert sind passiert dasselbe wie bei den \u201eschw\u00e4cheren\u201c Sch\u00fcler\/innen: sie verlieren an Motivation und Interesse. (SITTE 2001:200) Um einen individuelle Unterricht bieten zu k\u00f6nnen, bedarf es jedoch Kompetenten Lehrkr\u00e4ften, welche bereit sind sich unterschiedlichen auch neuen Methoden anzunehmen um die Sch\u00fcler\/innen auf deren ben\u00f6tigte Art und Weise zu f\u00f6rdern und zu fordern. Die Lehrpersonen m\u00fcssen sich \u00fcber die F\u00e4higkeiten der Sch\u00fcler\/innen im Einzelnen klar sein, sie m\u00fcssen deren St\u00e4rken und Schw\u00e4chen kennen und wissen, wie sie diese richtig verwenden um eine F\u00f6rderung zu veranlassen. Ein Differenzierter Unterricht fordert von der Lehrperson einen erheblichen Mehraufwand in der Vorbereitung, da auch die Unterlagen f\u00fcr die jeweiligen Sch\u00fcler\/innen erstellt und angepasst werden m\u00fcssen um bei deren jeweiligen Lernstand anzukn\u00fcpfen. Es ist wichtig, dass man den Sch\u00fcler\/innen ein gewisses Vertrauen schenkt bzw. den Sch\u00fcler\/innen auch mehr zutraut als bisher, dies muss jedoch auch von den Sch\u00fcler\/innen gesch\u00e4tzt werden, indem sie selbstst\u00e4ndig arbeiten. Diese Methode des selbst\u00e4ndigen Erarbeitens bedarf nat\u00fcrlich auch eine gewisse Zeit der Einarbeitung. Ein differenzierter Unterricht kann in gr\u00f6\u00dferen Klassen als schwieriger angesehen werden, da es erstens eine Intensivere Vorbereitung ben\u00f6tigt und zweitens weniger Zeit f\u00fcr die einzelnen Sch\u00fcler\/innen zur Verf\u00fcgung steht. Um diesem Zeitproblem entgegenzuwirken k\u00f6nnte das Team-Teaching entgegenwirken, da zumindest zwei Lehrpersonen pro Klasse zur Verf\u00fcgung stehen. (SITTE 2001:202f) Um einen Differenzierten Unterricht zu gestalten muss man auf unterschiedliche Methoden zur\u00fcckgreifen, welche variantenreich sind um die unterschiedlichsten Lerntypen anzusprechen und zu motivieren. Die Sch\u00fcler\/innen sollen die M\u00f6glichkeit haben voneinander und miteinander lernen zu k\u00f6nnen, am besten anhand von Problemstellungen, welche einen Lebensweltbezug f\u00fcr die Sch\u00fcler\/innen darstellt und an dem Vorwissen der Sch\u00fcler\/innen angebunden sind. Die Sch\u00fcler\/innen sollen keine Unter- und \u00dcberforderung erleben, damit sie Erfolg erleben und somit keine Demotivation entstehen kann. Dies kann durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen der Arbeitsauftr\u00e4ge geschaffen werden. Wichtig ist auch, dass die Arbeitszeiten flexibel eingeteilt werden k\u00f6nnen, damit den Sch\u00fcler\/innen der Druck genommen wird und ein Lernerfolg sichtbar werden kann. F\u00fcr einen differenzierten Unterricht eignen sich Methoden wie: Planarbeit, Werkstattunterricht, Stationenlernen, Lernzirkel, Projektunterricht und viele weitere Methoden welche ein lernen mit offenen Strukturen zul\u00e4sst. (JOLLER-GRAF k.A. 126ff)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>JOLLER-GRAF, K., (k.A.): Binnendifferenziert unterrichten. In: BUCHHOLZER, A., KUMMER WYSS, A., (Hrsg.) Alle gleich \u2013 alle unterschiedlich! Zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t in Schule und Unterricht. Klett und Balmer Verlag. Zug (S. 122-136)<\/p>\n<p>SITTE, W. (2001): Innere Differenzierung. In: SITTE, W., WOHLSCHL\u00c4GL, H. (Hrsg.) Beitr\u00e4ge zur Didaktik des \u201eGeographie und Wirtschaftskunde\u201c-Unterrichts. Band 16. Institut f\u00fcr Geographie und Regionalforschung der Universit\u00e4t Wien. Wien (S. 199-211)<\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-icon sd-sharing\"><h3 class=\"sd-title\">Teilen mit:<\/h3><div class=\"sd-content\"><ul><li class=\"share-twitter\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-twitter-267\" class=\"share-twitter sd-button share-icon no-text\" href=\"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/?p=267&amp;share=twitter\" target=\"_blank\" title=\"Klick, um \u00fcber Twitter zu teilen\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klick, um \u00fcber Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge\u00f6ffnet)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-facebook\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-facebook-267\" class=\"share-facebook sd-button share-icon no-text\" href=\"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/?p=267&amp;share=facebook\" target=\"_blank\" title=\"Klick, um auf Facebook zu teilen\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge\u00f6ffnet)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-email\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-email sd-button share-icon no-text\" href=\"http:\/\/www.eisner-consulting.at\/schuleundgesellschaft\/?p=267&amp;share=email\" target=\"_blank\" title=\"Klick, um dies einem Freund per E-Mail zu senden\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klick, um dies einem Freund per E-Mail zu senden (Wird in neuem Fenster ge\u00f6ffnet)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><\/ul><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00fcler\/innen, Klassen, Lerngruppen bzw. 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